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Hilfe,
die Tierarztkosten explodieren
Liebe Mitglieder, Unterstützer, Leser unserer
Homepage.....
leider nimmt die Zahl der Tiere, die verletzt oder verwahrlost zu
uns kommen, stetig zu.
Das Verantwortungsbewusstsein diverser Leute scheint bei gleich
Null und so entledigen sie sich
des Tieres meistens auf einfache Weise:
Sie setzen es aus, in der Hoffnung, es findet sich Jemand, der das
Tier ins Tierheim bringt.
Wir sind immer wieder entsetzt über die Gefühlskälte
und Gleichgültigkeit mancher Leute.
Man muß als Tierschützer nicht verstehen, warum man sich
erst ein Tier anschafft,
sich dann aber nicht kümmert und sich diesem dann schlußendlich
entledigt,
als wäre es eine alte Waschmaschine.
Unsere Tierarztkosten wachsen von Monat zu Monat
mehr in die Höhe und das ist für einen Verein,
der sich überwiegend aus Spendengeldern finanziert, jedes Mal
ein Kraftakt, dies zu stemmen.
Die Frage, die uns beschäftigt ist:
Wie soll das nur weitergehen?
Können wir diese finanziellen Mittel auch in Zukunft aufbringen?
Wir haben gerade die letzten Wochen diverse Notfälle
in unsere Obhut genommen,
die intensive Pflege und Betreuung fordern.
Um Ihnen mal einen kleinen Einblick in unsere Arbeit zu verschaffen,
ein paar Beispiele...
Da wäre unsere superliebe American Bulldog
Dame Angie.
Diese wurde nicht, wie viele andere Tiere, ausgesetzt, sondern von
der Besitzerin bei uns abgegeben.
Nichtsdestotrotz war ihr Allgemeinzustand alles andere als gut.
Sie mußte dringend !! abnehmen und Muskeln aufbauen, was uns
auch soweit sehr gut gelungen ist.
Aus einem traurigen Hund, dem es schwer fiel, 5 Schritte zu laufen,
ohne dass man Angst haben musste,
dass sie gleich umkippt, ist ein lebensfroher Vierbeiner geworden,
dessen Augen wieder strahlen und der gemütliche Spaziergänge
und Kuscheleinheiten sehr liebt.
Es war eine Freude zu sehen, wie sie wieder aufblühte.
Trotz all unserer Bemühungen kamen wir letztendlich um eine
OP nicht drumherum.....
Angie wurde am 04.01.12 in einer Tierklinik operiert und alleine
für Wiederherstellung
ihres rechten Hinterbeines belaufen sich die Kosten auf 1.800 Euro.
Da definitiv auch noch das linke Bein operativ mit der gleichen
Methode versorgt werden muß,
können Sie sich sicherlich vorstellen, was dies für ein
Loch in unsere Kasse reißt.
Juhuuu,
unsere Angie hat es geschafft.
Sie zieht am 03.03.12 zu einer supernetten Familie und wird dort weiter
gesund gepflegt.

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Unsere nächste Patientin...
Mandy, eine kleine Pekinesendame, die als Fundhund zu uns kam.
Oder wie wir sagen:
Unsere kleine Kämpferin mit dem übergroßen Lebenswillen.
Uns fiel sofort auf, dass sie Probleme beim Harn-und Kotabsatz hatte.
Eine Untersuchung in der Tierklinik bestätigte den Verdacht:
Die ganze Blase war bis an den Rand voll mit Blasensteinen, die
bei einer OP entfernt wurden.
Wir dachten, nun hätte sie das Gröbste hinter sich, aber
da hatten wir die Rechnung leider ohne Mandy gemacht.
Als die Pflegerin Mandy eines Tages aus dem Freilauf holte, kam
der nächste Schock:
Ein Auge hing aus der Augenhöhle raus.
Die Tierärzte in der Tierklinik sagten uns dann, dass dies
bei solchen Rassen öfter vorkommen würde.
Sie brachten das Auge wieder in die Höhle und verschlossen
es, in der Hoffnung,
es würde nicht abgestoßen werden.
Aber diese Hoffnung wurde dann eine Woche später leider zerstört.
Mandys Körper stieß das Auge ab und so folgte die nächste
OP und das Auge wurde entfernt.
Nach dem Fäden ziehen wollte Mandy nicht mehr aus der Narkose
aufwachen.
Die Tierklinik nahm Mandy sofort in ihre Obhut, aber erklären
konnten sie sich diesen Zustand auch nicht,
auch Untersuchungen brachten kein Ergebnis.
Sie blieb stationär dort, aber ihr Zustand stabilisierte sich
auch nach Tagen nicht richtig,
sie wollte nicht fressen und die Leberwerte waren schlecht.
Die Tierärzte dort sahen fast keine Hoffnung mehr.
Im Tierheim zurück überraschte uns Mandy - diesmal im
positiven Sinne.
Kaum bei uns, fing sie an zu fressen - und das wie ein Scheunendrescher,
wir konnten es kaum glauben.
Von einem Hund, der Montags noch aussah wie der Tod und dem keiner
mehr auch nur den Hauch einer Überlebenschance zugetraut hätte,
ist heute, 18.01.2012, 1 Woche nach Tag X, nichts mehr zu sehen.
Mandy ist fit, kann rumzicken wie eine Große (und das kann
sie wirklich gut und in feinster
Pekinesen-Manier ;-)) ) und hat alle fest im Griff.
Keiner hätte dies für möglich gehalten.
Umso mehr freut es uns, dass sich nun all die Anstrengungen, das
Bangen und Hoffen, gelohnt haben.
Wir wissen zwar nicht, wie lange Mandy noch zu leben hat, aber so
lange es ihr gut geht, ist das Nebensache.
Unsere Pflegerin hat Mandy nun mit nach Hause genommen und sie wird
dort einen schönen Lebensabend haben.
Derzeit haben wir noch keine Rechnung von der
Tierklinik erhalten, aber Sie können sich sicherlich vorstellen,
nach all dem, was wir Ihnen nun über Mandys Krankheitsverlauf
geschrieben haben,
dass es kein kleiner Betrag sein wird.

Hi Leute, ich wollte mich mal selbst
melden....
Jaaaa, mich gibt's immer noch (Stand 27.02.12) und mir geht es gut.
Ich habe mich in meiner neuen Familie sehr gut eingelebt, alles läuft
rund und ich hoffe,
daß ich noch lange fit bleibe.
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....nun zum nächsten Fall.....
Asta....ca. 8-9 Jahre alt...kam eines Tages als Fundhund zu uns
ins Tierheim....
Ungepflegt, abgemagert, verfilzt und wie man sofort sah: voller
Mammatumore.
Der Besitzer meldete sich dann irgendwann, da war sie schon einige
Tage bei uns.
Ehrlich gesagt hatten wir gar nicht mehr mit einem Besitzer gerechnet.
Wir nannten diesem Herrn den Betrag, den er für Astas Aufenthalt
bei uns zu zahlen hätte
und dass er schleunigst mit ihr zur tierärztlichen Behandlung
müsse.
Astas Besitzer war allerdings nicht bereit für den Hund auch
nur einen Cent zu zahlen,
lieber würde er sie dann bei uns lassen; und eine tierärztliche
Behandlung käme auch nicht in Frage,
das würde ja auch Geld kosten.
Können sie sich vorstellen, dass solche
Erlebnisse auch noch nach Jahren der Tierschutzarbeit
einfach nur traurig und gleichermaßen wütend machen?
Wir ließen ihn einen Eigentumsverzicht
unterzeichnen und damit war für uns dieses Kapitel erledigt.
Asta wurde daraufhin schnellstmöglichst
in einer Tierklinik untersucht, um abzuklären, ob die Mammatumore
bereits gestreut und damit ihr Schicksal besiegelt hatten oder ob
diese operativ entfernt werden können.
...und Asta hatte Glück:
Die Tumore hatten nicht gestreut und einer OP stand nun nichts im
Wege.
Sie fragen sich jetzt sicherlich, warum Asta derzeit nicht auf unserer
Homepage zu finden ist...
Diese wirklich von Grund auf liebe und unkomplizierte Maus hat erfreulicherweise
nette Interessenten
und wir hoffen, sie kann demnächst, wenn die Wunden verheilt
sind, in ihr neues Zuhause umsiedeln.
Asta ist am 04.02.12 in ihr neues
Zuhause gezogen und wir wünschen ihr nur das Beste für
ihre Zukunft.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in unsere tägliche
Arbeit verschaffen.
Freud' und Leid liegen bei unserer Arbeit so
nah beieinander....
Jetzt hoffen wir auf Sie!
Wir würden uns über jede Spende, und
sei sie noch so klein, freuen.
Wenn sie unsere Schützlinge unterstützen
möchten, dann stehen Ihnen folgende Konten zur Verfügung:
Volksbank Worms - Wonnegau
BLZ 55390000
Kto. 99996
Sparkasse Worms
BLZ 55350010
Kto. 189507
Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenbescheinigung aus.
Vielen Dank im Namen unserer Tiere
Ihr Tierheim-Team
Wenn sie uns eine Geldspende
zukommen lassen möchten, dann geben sie bitte bei der Referenz
Ihren Namen und ihre Anschrift mit an, damit wir Ihnen eine Spendenquittung
ausstellen können.
Vielen Dank
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